Ohrendfeindt

Ohrenfeindt: Krawallgeigensymphonie

Der DMAX-Musiktipp

25 Jahre laut, live und in Farbe. 25 Jahre Tausende von Kilometern auf der Straße. 25 Jahre dicke Hose und immer voll auf die Ohren – neun davon immer am 2. Weihnachtstag im altehrwürdigen, gut abgehangenen Grünspan mitten in St. Pauli Rock City, so auch zum 25jährigen Bandbestehen im Jahr 2019.

Sobald Ohrenfeindt die Bühne entern, wird aus allen Rohren gefeuert. Der Kiez-Dreier macht keine Gefangenen. Wer bisher ihre Studio-Alben kennt, wird sich wundern, was für eine Schippe Andi Rohde (Trommeln), Keule Rockt (Gitarren aller Art) und Chris Laut (Bass, Harp, Hals) live nochmal obendrauf packen.

Zwei Stunden volle Pulle, Riff-Rock-Hits aus einem Vierteljahrhundert, drei bis in die Haar- bzw. Bartspitzen motivierte Roggenrohl-Vollblüter ohne Netz und doppelten Boden. Zwei Stunden volles Risiko vor vollem Haus – da ist nix gedoppelt, da kommt kein Ton aus der Dose, selbst der Schweiß ist echt. Zwei Stunden pures Adrenalin, ungeschönt und rau.

FAZIT: Die neue Platte "Krawallgeigensymphonie" ist perfekt für alle Ohrenfeindt-Fans, die Lust auf volle Pulle Sound auf die Ohren haben. 













Das Album: